Geldregen

Nachträgliche EM-Belohnung: 3,1 Millionen Euro für die Bayern

Geldregen für den FC Bayern München: Der deutsche Fußball-Rekordmeister bekommt für die Abstellung seiner Spieler bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine vom Europäischen Fußball-Verband (Uefa) insgesamt 3,1 Millionen Euro überwiesen.

- Damit stehen die Münchner an der Spitze von 575 Klubs und vor anderen Topvereinen wie Real Madrid (3 Millionen) und dem FC Barcelona (2,2 Millionen). Insgesamt werden 100 Millionen Euro ausgeschüttet, auf diesen Betrag hatten sich Uefa und die europäische Klubvereinigung ECA im März geeinigt.

Bayerns Vorstandsvorsitzender und ECA-Vorstand Karlheinz Rummenigge zeigte sich am Rande der ECA-Generalversammlung in Genf erfreut, dass der Beitrag der Klubs zur EM von der Uefa "anerkannt und gerecht belohnt" worden sei: "Das zeigt das exzellente Verhältnis innerhalb der europäischen Fußballfamilie. Wir arbeiten Hand in Hand und gestalten die Zukunft unseres Spiels."

Der FC Bayern stellte beim Turnier in Polen und der Ukraine zwölf Akteure ab, davon acht der deutschen Nationalmannschaft. In die Summen flossen auch Tagesprämien für Spiele der EM-Qualifikation ein. Zur EM 2016 in Frankreich, an der erstmals 24 Länder teilnehmen werden, steigt der Prämienbetrag auf 150 Millionen Euro.