Eishockey

Beim Wiedersehen mit Pagé gelingt Eisbären die Revanche

In ein neues Team hineinzufinden, ist nicht immer leicht.

- Vor allem dann nicht, wenn diese Mannschaft weitgehend lange zusammen ist, sich sehr gut kennt und sogar schon im Spielbetrieb steckt. Doch solche Akklimatisierungs-Schwierigkeiten kennt Jamie Arniel offenbar nicht. Am Montag war er erst vom EHC Eisbären verpflichtet worden, am Freitag spielte der Eishockey-Meister in der European Trophy erstmals mit dem 22-jährigen Mittelstürmer. Der leitete prompt den Sieg ein bei Red Bull Salzburg mit dem Treffer zum 1:0 (16.). Gar 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) hieß es am Ende. Es war der dritte Erfolg im dritten Trophy-Spiel für die Berliner, die damit als einzige an Tabellenführer Lulea Hockey dranbleiben, der bereits vier Partien absolviert hat.

Nach dem 0:5-Heimdebakel gegen Salzburg vor einem Jahr wollten es die Eisbären diesmal unbedingt besser machen. Aber der erste Abschnitt gehört den flinken und aggressiven Gastgebern. Eine Überzahlgelegenheit ließen sich die Eisbären jedoch dank Arniel nicht entgehen.

Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Berliner und erhöhten durch Kapitän André Rankel schnell (24.). Die vom langjährigen EHC-Übungsleiter Pierre Pagé betreuten Salzburger schwächten sich durch viele Strafen selbst. James Sharrow hatte zudem Glück bei einer Unachtsamkeit des RB-Torhüters, der seinen Schuss von der Mittellinie passieren ließ (38.). Danach hatten die Berliner, die Sonntag im tschechischen Budweis antreten, wenig Mühe, das Spiel kontrolliert zu Ende zu bringen, Sharrow traf noch zum 4:1 ins leere Tor (60.).