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Leichtathletik: US-Amerikaner läuft mit gebrochenem Bein ins Ziel ++ Reiten: Dressur: Deutsche erstmals seit 60 Jahren ohne Medaille ++ Rhythmische Sportgymnastik: Die Jüngste aus Schmiden verzaubert das Publikum ++ Schwimmen: Maurer verpasst einen Podiumsplatz knapp

US-Amerikaner läuft mit gebrochenem Bein ins Ziel

US-Sprinter Manteo Mitchell hat im Halbfinale der 4x400-Meter-Staffel seinen Lauf trotz eines Beinbruchs unter großen Schmerzen beendet. "Als ich die 200-Meter-Marke passiert hatte, habe ich gefühlt, dass es gebrochen ist", sagte der 25-Jährige. Die USA waren hinter den Bahamas Zweiter geworden. Erst beim Röntgen im olympischen Dorf wurde ein Bruch des linken Wadenbeins festgestellt.

Dressur: Deutsche erstmals seit 60 Jahren ohne Medaille

Die deutschen Dressur-Reiter sind zum ersten Mal seit 1952 ohne Medaille in der Einzelentscheidung geblieben. Nach Silber mit der Equipe erreichte Helen Langehanenberg aus Havixbeck in der Kür im Sattel von Damon Hill als beste Deutsche den vierten Platz. Gold gewann die Britin Charlotte Dujardin.

Die Jüngste aus Schmiden verzaubert das Publikum

Jana Berezko-Marggrander (Schmiden) hat sich mit zwei ordentlichen Übungen im Zwischenklassement des Einzelwettbewerbs auf Rang 16 geturnt. Die mit 16 Jahren jüngste Starterin ist der Publikumsliebling, ihr fehlt allerdings nach den Übungen mit Reifen und Ball (52,875 Punkte) schon über ein Punkt auf den letzten Platz im Finale.

Maurer verpasst einen Podiumsplatz knapp

Auch Angela Maurer hat den deutschen Schwimmern in London keine Medaille bescheren können. Die 37-jährige Mainzerin kam über zehn Kilometer auf den fünften Platz. Der Sieg ging nach 1:57:38,2 Stunden an die Ungarin Eva Risztov.