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Fußball: Gelungener Auftakt für das Gastgeber-Team ++ IOC: Klare Ansage: Kontrolle rund um die Uhr ++ Der Druck auf Rio wird langsam immer höher ++ Leichtathletik: Organisationschef Coe will Verbands-Präsident werden ++ Sprint-Legende Lewis geht zum Fechten statt zu Bolt ++ Basketball: Team USA lässt Spanien keine Chance ++ Reiten: Tierärzte bekommen einen Spezial-Krankenwagen ++ Russland: Sotschi wirbt für seine Winterspiele

Gelungener Auftakt für das Gastgeber-Team

Großbritanniens Frauen sind mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg ins olympische Turnier (Gruppe E) gestartet. In Cardiff schoss Stephanie Houghton (64.) das Siegtor. In Glasgow besiegten die USA im ersten Spiel der Gruppe G Frankreich nach einem 0:2-Rückstand noch 4:2 (2:2). Weltmeister Japan behielt in der Gruppe F gegen Kanada mit 2:1 (2:0) die Oberhand.

Klare Ansage: Kontrolle rund um die Uhr

Insgesamt 5000 Dopingtests vor und während der Spiele hat Professor Arne Ljungqvist in London angekündigt. Auf der 124. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sagte der Chef der Medizinischen Kommission, dass etwa 300 Proben bereits genommen worden seien und für die Auswertung "rund um die Uhr das modernste Labor" im Kings College in Harlow, 30 Kilometer nordöstlich des Londoner Stadtzentrums, zur Verfügung stehe.

Der Druck auf Rio wird langsam immer höher

Das Internationale Olympische Komitee hat den nächsten Olympia-Gastgeber Rio de Janeiro erneut auf die noch zu leistende Arbeit hingewiesen. "Der Zeitplan ist sehr eng gestaltet. Es muss noch sehr, sehr viel getan werden", sagte die Chefin der IOC-Koordinierungsgruppe Nawal El Moutawakel. In Rio haben in Schlüsselbereichen wie dem Bau des olympischen Dorfes die Arbeiten gerade erst begonnen.

Organisationschef Coe will Verbands-Präsident werden

Der Vorsitzende des Londoner Olympia-Organisationskomitees, Sebastian Coe, strebt das Amt des Präsidenten des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) an. Das erklärte der frühere britische Weltklasse-Mittelstreckenläufer der Zeitung "The Times". Er wäre glücklich, wenn er seinem Sport vorstehen könnte, sagte Coe. Die Amtszeit des im August 2011 wiedergewählten IAAF-Präsidenten Lamine Diack (Senegal) endet 2015.

Sprint-Legende Lewis geht zum Fechten statt zu Bolt

Carl Lewis wird sich das Finale seiner Nachfolger über 100 Meter nicht anschauen. "Meine Kinder wollen die BMX-Rennen sehen", sagte der 51 Jahre alte Lewis. "Zur Leichtathletik gehe ich nicht. Das ist eine persönliche Sache." Statt sich das mögliche Duell Usain Bolt und Yohan Blake (beide Jamaika) anzuschauen, geht der neunmalige Olympiasieger aus den USA zum Fechten.

Team USA lässt Spanien keine Chance

Mit einer eindrucksvollen Demonstration hat Goldfavorit USA die Ansprüche auf den Olympiasieg unterstrichen und Hauptkonkurrent Spanien eine schwere Heimpleite zugefügt. In der Neuauflage des Finals von 2008 in Peking (118:107) bezwangen die Amerikaner in der Nacht in Barcelona die Iberer diesmal mit 100:78 (48:40). "Sie sind mit Abstand das beste Team der Welt, daran gibt es keinen Zweifel", sagte Spaniens Trainer Sergio Scariolo voller Respekt.

Tierärzte bekommen einen Spezial-Krankenwagen

Verletzte Pferde werden in London erstmals in einem Hightech-Krankenwagen versorgt. Die umgerechnet 120.000 Euro teure Sonderanfertigung sei groß genug, um ein Pferd und Tierärzte zu transportieren, sagte der britische Ingenieur Bill Fellowes als Designer des Wagens am Mittwoch. Nie zuvor habe es bei Olympia einen eigenen Pferde-Krankenwagen gegeben. In dem Fahrzeug werden die wertvollen Vierbeiner auf einer Drehscheibe transportiert, sodass sie mit dem Kopf zuerst ein- und aussteigen können.

Sotschi wirbt für seine Winterspiele

Mit einer Präsentation von modernen Sportstätten und einem sehr guten Vorbereitungsstand hat Sotschi als Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2014 in London das IOC überzeugt. "Es ist beeindruckend, wie rasant sich Sotschi in den letzten Monaten verändert hat. Die Sportler werden großartige Sportstätten und Möglichkeiten vorfinden", sagte der verantwortliche Chef-Koordinator Jean-Claude Killy (Frankreich). Killy mahnte aber an, die Nachnutzung der Sportstätten abzusichern.