Personalien

Scheichs entlassen Maradona via Twitter

Selbst in der Wüste ist kein Platz für Fußball-Idol Argentiniens Diego Armando Maradona.

"Al-Wasl gibt offiziell bekannt, dass die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam beendet ist - einschließlich der mit dem Trainer Diego", schrieb der Scheich-Klub aus Dubai bei Twitter. Eine schlichte Zeile im Internet - allein das dürfte den Weltstar schmerzen.

Nur ein Jahr war Maradona des ambitionierten Wüsten-Klubs, unter der Regie des 51-Jährigen hatte Al-Wasl in der Meisterschaft der Vereinigten Arabischen Emirate als Achter enttäuscht und außerdem das Endspiel der Golfstaaten-Champions-League verloren, nachdem das Team im nationalen Pokalwettbewerb schon im Halbfinale ausgeschieden war. "Skandale, Diskussionen, Streit mit den Fans, Siege, aber keinen Titel", fasste die argentinische Zeitung "Clarín" am Mittwoch die Amtszeit Maradonas zusammen, in der es in 44 Spielen zu 21 Siegen, 18 Niederlagen und 5 Remis gereicht hatte.

Eine Stellungnahme von Maradona selbst gab es zunächst nicht. Der Weltmeister von 1986 befindet sich bereits seit knapp einem Monat in Argentinien.