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Deutschland: Prominenz stärkt Löw den Rücken ++ Uefa: Irische Fans erhalten Sonderpreis ++ Niederlande: Hiddink lehnt Comeback als Bondscoach ab ++ Ukraine: Erneut Proteste gegen Politiker

Prominenz stärkt Löw den Rücken

Trotz des Ausscheidens der Nationalmannschaft plädieren viele Prominente für einen Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw im Amt. "Natürlich muss Jogi als Bundestrainer weitermachen", sagte Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler der "Bild am Sonntag". "Es gibt aus meiner Sicht überhaupt keinen Grund aufzuhören - weil er mit dieser Mannschaft noch sehr viel erreichen kann." Der Trainer des VfL Wolfsburg, Felix Magath, stößt ins gleiche Horn. "Jogi Löw hat die Sache super im Griff. Es sollte sich nicht beirren lassen, sondern alles was war analysieren. Wir wollen ja in zwei Jahren Weltmeister werden!" Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht keine Alternative zu Löw. Es sei zwar nicht schön, gegen Italien auszuscheiden, aber man könne auch ein Halbfinale mal verlieren.

Irische Fans erhalten Sonderpreis

Die irischen Fans erhalten für ihr vorbildliches Verhalten bei der EM einen Sonderpreis der Uefa. Irland war ohne Sieg und ohne Punkt nach der Vorrunde ausgeschieden, das Team wurde dennoch von seinen Fans in jedem Spiel frenetisch gefeiert.

Hiddink lehnt Comeback als Bondscoach ab

Der ehemalige niederländische Bondscoach Guus Hiddink gibt kein Comeback als Oranje-Cheftrainer. "Ich stehe nicht als Nachfolger von Bert van Marwijk zur Verfügung", teilte der 65-Jährige, der derzeit beim russischen Erstligisten Machatschkala unter Vertrag steht, mit. Hiddink war von 1994 bis 1998 Bondscoach, schaffte 1998 das WM-Halbfinale.

Erneut Proteste gegen Politiker

Den Finaltag nutzten auch die Mitglieder der Frauenrechtsgruppe Femen noch einmal zu einem letzten großen Auftritt am Rande dieser EM. Sechs Mitglieder der Organisation, drei von ihnen nackt, protestierten vor dem Endspiel-Stadion gegen den angekündigten Besuch des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko. Dieser sei "der letzte Diktator Europas", die Uefa "total skrupellos", riefen die Frauen. Femen ist international für seine Aktionen bekannt, die sich unter anderem gegen Prostitution, Sextourismus, Wahlbetrug und Korruption richten.