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Dritter Spieltag

Deutschland: Niersbach denkt an Bewerbung für 2020 ++ England: Wayne Rooney vom Besuch in Auschwitz erschüttert ++ Ferdinand spricht vom Karriereende ++ Griechenland: Kreuzbandriss: EM-Aus für Papadopoulos ++ Fernsehen: ARD vermeldet gute Start-Quoten

Niersbach denkt an Bewerbung für 2020

Der Deutsche Fußball-Bund will sich unter Umständen doch um die Ausrichtung der EM 2020 bewerben. Nach jetzigem Stand werde man zwar nicht ins Rennen gehen, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach der "Bild". Allerdings könne es sein, dass die Uefa die EM neu ausschreibt, wenn Istanbul den Zuschlag für Olympia 2020 erhält. Dann würde man eventuell neu über eine Bewerbung nachdenken, sagte Niersbach. Die Türkei gilt als Favorit auf den EM-Zuschlag. Olympia und die EM in einem Jahr im selben Land wird es nicht geben.

Wayne Rooney vom Besuch in Auschwitz erschüttert

Tief bewegt war Wayne Rooney nach dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. "Es ist schwer zu verstehen. Ich bin selbst Vater, und man sieht, wie viele Kinder hier umgebracht wurden. Man sieht die unzähligen Kinder-Kleider und -Schuhe, das ist wirklich erschütternd", sagte der Torjäger.

Ferdinand spricht vom Karriereende

Verteidiger Rio Ferdinand fürchtet das Ende seiner Nationalmannschafts-Karriere. "Man muss damit rechnen, dass es für mich im englischen Team vorbei ist", sagte Ferdinand. Der 81-malige Nationalspieler von Manchester United war trotz großer Verletzungssorgen in der Defensive nicht in den EM-Kader berufen worden.

Kreuzbandriss: EM-Aus für Papadopoulos

Innenverteidiger Avraam Papadopoulos (27) von Meister und Pokalsieger Olympiakos Piräus erlitt beim 1:1 (0:1) gegen Polen einen Kreuzbandriss. Papadopoulos hatte sich bereits in der 19. Minute ohne Fremdeinwirkung verletzt.

ARD vermeldet gute Start-Quoten

Die ersten Spiele haben dem übertragenden Sender ARD bereits gute Einschaltquoten beschert. Das 1:1 im Eröffnungsspiel des Gastgebers Polen gegen Griechenland sahen im Schnitt 9,96 Millionen Zuschauer - ein sehr starker Marktanteil von 46,6 Prozent. Sogar die 10-Millionen-Marke knackte das Spiel zwischen Russland und Tschechien, das allerdings den Vorteil des späteren Anpfiffs hatte. Der Marktanteil lag bei 36,9 Prozent.