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Kiel begießt den Dreifach-Triumph

Butterweich Der ansonsten beinharte Trainer des THW Kiel, Alfred Gislason, konnte nicht anders. Er gab seiner Übermannschaft nach dem 26:21 (13:10) im Finale der Champions League gegen Atletico Madrid zwei Tage frei. Europas Handball-Könige nahmen die Vorlage des Isländers dankend an und verabschiedeten sich nach dem Titel-Triple zur großen Sause nach Mallorca.

Durst „Wir haben eine Saison gespielt wie nie zuvor. In den kommenden Tagen werden wir einiges saufen, wenn ich das sagen darf“, kündigte Kiels schwedischer Nationalspieler Kim Andersson an, der im Finale sieben Treffer erzielte.

68:0 Punkte hat Kiel bislang in der Bundesliga auf dem Konto, das zweite Triple der Vereinsgeschichte (Champions League, Meisterschaft, Pokal) nach 2007 hat das Team bereits geschafft. Noch zwei Siege in Hildesheim und gegen Gummersbach fehlen zur perfekten Saison. „Jetzt wollen wir die Null halten“, sagte Andersson.

Stolz „Das Triple ist etwas Außergewöhnliches. Eine Saison, die man kaum wiederholen kann“, sagte Gislason, der den Triumph mit einer Flasche Rotwein feiern wollte.