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Nur Ulm schon im Halbfinale

Die Münchner Bayern stehen heute in eigener Halle wie Alba vor dem Aus. Sie liegen in der Best-of-Five-Serie gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück mit 1:2 zurück. Die Niedersachsen schlugen die Bayern am Sonnabend mit 83:67, obwohl ihr Spielmacher David Holston gesperrt war. Er hatte Bayerns Steffen Hamann im Spiel zuvor mit der Hand durchs Gesicht gewischt, woraufhin sich der theatralisch zu Boden fallen ließ. Dass Hamann daraufhin in Quakenbrück mit einem Pfeifkonzert, und Schildern mit der Aufschrift „And the Oscar goes to Steffi Hamann“ empfangen wurde, empörte Bayern-Coach Dirk Bauermann. Es gehöre sich nicht, „den Kapitän der Nationalmannschaft und des FC Bayern derart an den Pranger zu stellen“.

Die Ulmer haben sich bereits mit einer 3:0-Serie gegen Braunschweig für das Halbfinale qualifiziert, warten jetzt auf den Gegner des Duells Alba – Würzburg.

94 Punkte machte Ulm in den drei Spielen durchschnittlich, ist damit das offensivstärkste Play-off-Team.

Bamberg kann heute in Bonn ins Halbfinale ziehen. Der Titelverteidiger führt wie Quakenbrück und Würzburg 2:1.