Gelbe Karten belasten Bayerns Mission in Madrid

- Franck Ribéry und Arjen Robben geben sich versöhnt, als geschlossene Einheit und "voll mit Adrenalin" wollen die Bayern nun in der Festung Bernabéu bestehen. "Für diese Spiele lieben wir alle den Fußball", erklärte Torjäger Mario Gomez in München voller Freude auf das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid. "Wenn wir so eine Leistung wie im Hinspiel bringen, werden wir ins Finale einziehen."

Nach dem 2:1 in München soll nun morgen (20.45 Uhr/Sat.1 und Sky) die letzte "ganz große Herausforderung" bei der Mission Heim-Finale bewältigt werden, wie Trainer Jupp Heynckes sagte. "Historisch hat es noch keine Mannschaft geschafft, im eigenen Stadion im Finale dabei zu sein. Wir werden nach Madrid gehen, um diesen Traum wahr werden zu lassen", kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an.

Weder Gomez noch Philipp Lahm erwarten, dass die vielen drohenden Gelb-Sperren für den FC Bayern in einem möglichen Finale am 19. Mai in München zu einem Problem werden könnten. Holger Badstuber, David Alaba, Thomas Müller, Luiz Gustavo, Toni Kroos, Jérome Boateng und Lahm müssten bei einer weiteren Verwarnung im Falle eines Final-Einzugs zuschauen. "Es ist nicht so, dass man im Hinterkopf hat, ich lass' ihn mal laufen", betonte Gomez. Lahm setzt zudem darauf, dass Schiedsrichter Viktor Kassai sich über die Vorbelastungen informiert hat und nur dann Gelb zückt, wenn es gar nicht anders geht. Bei seinem letzten Bayern-Spiel kam der Ungar ohne Gelbe Karte für die Münchner aus.