Wertvollster Spieler

Bryant Basketballer des Jahres - Albas Wood auf Rang drei

John Bryant vom Überraschungsteam Ratiopharm Ulm ist zum wertvollsten Spieler der Basketball-Bundesliga in dieser Saison gewählt worden.

- Ein Expertengremium aus den Trainern und Teamkapitänen der 18 BBL-Vereine sowie ausgewählten Medienvertretern kürte den 24 Jahre alten Amerikaner erstmals zum Most Valueable Player (MVP).

Nach dem früheren Berliner Jovo Stanojevic ist der Kalifornier erst der zweite Centerspieler, dem diese Ehre zuteil wird. Bryant, 2,11 Meter groß und 127 Kilogramm schwer, führt nicht nur das Effektivitäts-Ranking der Liga an, sondern ist auch deren bester Rebounder. Zudem erzielt er im Schnitt 14,2 Punkte pro Spiel, womit er auf Rang zehn der Scorerliste liegt. Bei der Wahl setzte er sich mit 131 Punkten deutlich vor P.J. Tucker (Bamberg/83) und DaShaun Wood durch. Auf den Spielmacher von Alba Berlin entfielen 53 Stimmen. Wood wurde zudem als "Best Offensive Player" ausgezeichnet.

Als bester Trainer wurde kurz vor dem Ende der Hauptrunde ebenfalls ein Ulmer gekürt. Thorsten Leibenath, zuvor bereits Coach in Gießen und Quakenbrück, gewann die Abstimmung mit 146 Punkten vor Bambergs Meistermacher Chris Fleming (128) und dem Würzburger John Patrick (51). Der 37 Jahre alte Leibenath hatte die Ulmer in seinem ersten Jahr ins Halbfinale des Pokals und in der Liga ins Play-off geführt. Dort liegt der Klub zwei Spieltage vor Ende der Punktrunde hinter Bamberg und Alba auf Rang drei.