Handball

Füchse atmen auf: Kapitän Laen nur leicht am Knie verletzt

Die gute Nachricht ereilte Torsten Laen am Montag um 9.30 Uhr.

- Da teilte Mannschaftsarzt Jürgen Bentzin dem Kapitän der Handball-Füchse nach der Kernspinthomographie mit, dass dessen Knie zwar eine Zerrung im Gelenk erlitten habe, diese aber nicht weiter schlimm sei. "Das ist keine gravierende Verletzung", so der Orthopäde, "vielleicht kann Torsten am Mittwoch sogar wieder spielen." Da empfangen die Berliner den Bergischen HC in der Schmeling-Halle (20.15 Uhr). Ein Sieg über den Aufsteiger ist Pflicht, wollen die Füchse die Qualifikation für die Champions League schaffen.

Am vergangenen Sonnabend hatte Laen sich die Verletzung im Ligaspiel bei der SG Flensburg-Handewitt zugezogen, das die Füchse 25:28 verloren, obwohl sie zwischenzeitlich schon mit sieben Toren geführt hatten. Dabei war Laen mit zwei Gegenspielern zusammengestoßen. "Ich hoffe, dass Torsten am Dienstag wieder mittrainieren kann", sagte Trainer Dagur Sigurdsson nach der Diagnose vom Montag, "schonen gibt es bei uns nicht, denn wir wollen jedes Spiel gewinnen."

Sechs Liga-Partien haben die Füchse noch vor sich, sie müssen dabei auch bei Verfolger Rhein-Neckar Löwen antreten. Dazu kommt das Viertelfinale der Champions League gegen das Spitzenteam Ademar Leon, am Sonnabend steigt das Hinspiel in Spanien. Geschäftsführer Bob Hanning: "Wir müssen uns jetzt fangen und rasch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden."