Motorsport

Eisspeedway in Berlin: Weltmeister Krasnikov siegt souverän

Der Favorit setzte sich auch im Finale durch: Eisspeedway-Weltmeister Nikolai Krasnikov (Russland) nutzte das Einladungsrennen im Eisstadion Wilmersdorf mit einem Sieg vor seinem Landsmann Dmitri Koltakov, dem Österreicher Franz Zorn und dem Deutschen Günther Bauer als gelungene Generalprobe für das WM-Einzelfinale am kommenden Wochenende in Uppsala (Schweden).

Aus Sicht der Berliner Veranstalter war die 39. Auflage des Rennens ein voller Erfolg. Zwar ohne WM-Prädikat, was der Begeisterung der gut 7000 Zuschauer aber keinen Abbruch tat. "Wir haben gesehen, dass uns die Freiheit, ein Fahrerfeld selbst zusammenstellen zu können, und die Möglichkeit, den Gespannen erstmals eine Bühne zu bieten, gut getan hat", fiel das Fazit von Veranstaltungschef Jochen Lindner positiv aus. Dass beim Deutschen Motorsport Verband (DMV) eine Anfrage des zuständigen Finanzamts auf dem Tisch liegt, in der es um die Besteuerung der Fahrergagen (7 Prozent für Amateure, 19 für Profis) geht, nimmt Lindner gelassen hin. "Wir hatten mehrere Betriebsprüfungen ohne Beanstandungen. Wir wissen, dass die europäischen Fahrer keinen Profistatus haben, haben dementsprechend die Steuern behandelt. Deswegen schauen wir der Entwicklung gelassen entgegen." Genauso gelassen wie dem 40-jährigen Jubiläum 2013, das vielleicht als EM-Finale ausgetragen wird.