Werbeflächen

Britischer Sprinter versteigert Körper

James Ellington muss wundervolle Weihnachten verbracht haben.

Zwischen Mistelzweigen und Plumpudding träumte der englische Sprinter von Geld, Ruhm und Medaillen. Schließlich hatte er scheinbar das große Los gezogen. Er hatte seinen Körper bei Ebay versteigert. Genauer: Werbeflächen auf seiner Kleidung. Mit den Einnahmen wollte er sich seinen größten Wunsch erfüllen und bei den Olympischen Spielen im eigenen Land starten. Dafür braucht er eine professionelle Vorbereitung und dafür wiederum eine Menge Geld. Sein Plan schien zu funktionieren: 71 Gebote gingen ein, und als die Versteigerung am 17. Dezember endete, stand das Höchstgebot bei 32 500 Pfund (39 000 Euro). Doch was ist nun mit dem Geld? Anfang Januar meldete sich Ebay. Es gelinge nicht, den Höchstbietenden zu kontaktieren, Ellington sei wohl Opfer eines Spaßbieters geworden. Ob pure Bosheit dahinter steckt, soll nun geklärt werden. Der Läufer bangt jetzt um seinen Traum: Wenn Ebay auch die nächsten Bieter nicht erreicht, wird er wohl im trüben England trainieren müssen statt im sonnigen und kostenintensiven Florida.