Champions League

Barca gewinnt das Topspiel, Nikosia gelingt die Sensation

Titelverteidiger FC Barcelona hat das Prestigeduell beim AC Mailand gewonnen und sich in der Champions League den Sieg in der Gruppe H gesichert. Im Duell der beiden bereits als Achtelfinal-Teilnehmer feststehenden Teams kam der spanische Meister in Mailand zu einem 3:2 (2:1).

Ein Eigentor von Milans Mark van Bommel (14. Minute), ein Elfmeter von Weltfußballer Lionel Messi und ein Tor von Xavi (63.) besiegelten Barcas Sieg, für die Italiener trafen der Schwede Zlatan Ibrahimovic und der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng (54.).

Überraschungsteam Apoel Nikosia hat sensationell ebenfalls das Achtelfinale erreicht. Mit dem 0:0 bei Zenit St. Petersburg, dem russischen Meister von 2007 und 2010 sowie Uefa-Pokalsieger von 2008, verteidigten die Zyprer mit etwas Glück Platz eins in der Gruppe G. Weil die Verfolger FC Porto und Zenit im letzten Spiel aufeinandertreffen, kann Apoel nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden. Das Team von Trainer Jovan Ivanovic schrieb damit vor dem finalen Duell mit Schachtjor Donezk am 6. Dezember schon ein kleines Stückchen Fußball-Geschichte: Erstmals qualifizierte sich eine Mannschaft von der Mittelmeerinsel für die K.o.-Runde der Königsklasse.

Wie zuletzt vermehrt in deutschen Arenen gab es aber auch im Petrowski-Stadion gestern sehr unschöne Szenen. Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych musste die Partie in St. Petersburg beinahe abbrechen. Nachdem zum zweiten Mal Rauchschwaden nach dem Zünden von Leuchtfeuer das Spielfeld komplett umhüllt hatten, schickte der Münchner Unparteiische die Mannschaften in der 56. Minute vorübergehend in die Kabinen. Kurz darauf ging es aber weiter.