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Laufwege von Änis Ben-Hatira

Bewegungsprofil Die moderne Technik macht es möglich. Dank der Daten von "Impire" lässt sich ein exaktes Bewegungsprofil von Änis Ben-Hatira in der Partie gegen den 1. FC Köln (3:0) erstellen. Die hellgelben Quadrate zeigen, in welchen Bereichen sich Herthas Offensiver nur ab und zu aufhielt. Je dunkler die Färbung, desto öfter hat er sich in diesem Planquadrat bewegt. Der grüne Pfeil zeigt Herthas Spielrichtung an.

8,2 Kilometer ist Ben-Hatira bis zu seiner Auswechselung nach 64 Minuten gelaufen. Es gibt kaum einen Grashalm im Olympiastadion, bei dem der gebürtige Berliner nicht vorbeigeschaut hatte. 15 Sprints hat er angezogen, seine Höchstgeschwindigkeit lag bei 30,9 Kilometern pro Stunde.

Taktik Der Schwerpunkt seiner Aktivitäten lag auf der linken Seite des Spielfeldes. Immer wieder war Ben-Hatira vor allem rings um die Mittellinie herum anspielbar. Nicht unbedingt typisch für heutige Profis ist das wiederholte Bestreben von Ben-Hatira, wirklich bis zur Grundlinie des gegnerischen Tores zu kommen, um dann zu flanken. Auch da, wo es wehtut, im gegnerischen Strafraum, ließ er sich mehrfach blicken. Bei allem Offensivgeist arbeitete Ben-Hatira auch defensiv mit. Er half auf der linken Seite mehrfach dem hinter ihm spielenden Levan Kobiashvili aus.

Seitenwechsel Zudem belegt die Grafik eine taktische Variante, die bei Hertha BSC regelmäßig praktiziert wird: Ben-Hatira tauschte mit Patrick Ebert, der auf der rechten Seite des Spielfeldes unterwegs war, mehrfach die Positionen. Für Ben-Hatira keine ungeliebte Zwangsübung, denn eigentlich ist er gelernter rechter Mittelfeldspieler.