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Wirbel um Playboy-Fotos der Fußball-Frauen

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw fiebert der Frauen-WM im eigenen Land (26. Juni bis 17. Juli) entgegen. Nach einem zweiwöchigen Urlaub wird der 51-Jährige am 26. Juni pünktlich in Berlin sein, um der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft beim Eröffnungsspiel der WM gegen Kanada gemeinsam mit Teammanager Oliver Bierhoff die Daumen zu drücken.

"Das Frauen-Team ist uns ans Herz gewachsen. Es ist unglaublich sympathisch und hat einige absolute Weltklassespielerinnen. Ich werde mit Sicherheit bei der Eröffnung in Berlin sein und mir das Spiel der DFB-Frauen gegen Kanada anschauen. Wir werden die Termine in unserem Team zudem so aufteilen, dass wir bei allen deutschen Spielen vor Ort sein können", sagte Löw.

Löw verfolgt die sportliche Entwicklung im Frauenfußball seit 15 Jahren. Spannend ist für den Bundestrainer dabei, dass auch die Frauen unter Bundestrainerin Silvia Neid das 4-2-3-1-System spielen. Doch der Sport wird bei der Frauen-WM nicht alleine im Vordergrund stehen. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus beispielsweise ist viel mehr an den optischen Reizen von Fatmire Bajramaj und Co. interessiert. "Das ist eine tolle Mannschaft, nicht nur, was das Fußballerische betrifft - auch das Optische", sagte Matthäus: "Und was das Schöne am Frauenfußball ist: Es sieht nicht mehr so nach Frauenfußball aus wie vor 20, 30 Jahren, als man - in Anführungszeichen - noch über den Ball gefallen ist."

Zudem sorgen fünf DFB-Junioren-Nationalspielerinnen dafür, dass das Sportliche vor dem WM-Beginn ein wenig in den Hintergrund rückt. Annika Doppler, Ivana Rudelic und Julia Simic von Bayern München sowie Kristina Gessat vom FSV Gütersloh und die Wolfsburgerin Selina Wagner haben für die Juli-Ausgabe des Männermagazins Playboy die Hüllen fallen lassen. "Ich habe keine Lust mehr, mich zu verstecken. Mich nervt der Satz: 'Du siehst ja gar nicht aus wie eine Frauenfußballerin.' Dahinter steckt dieses unzutreffende Bild der unattraktiven Fußballerin. Dabei spielen immer mehr süße, hübsche Mädels Fußball, die auch shoppen gehen und Wert auf ihr Äußeres legen", sagte Simic und sorgte damit in DFB-Kreisen für Kopfschütteln.