Goldener Ball rollt im Finale der Fußball-WM

Franz Beckenbauer hat gestern vor dem Brandenburger Tor den goldenen Spielball für das Finale der Fußball-WM am 9. Juli vorgestellt.

Berlin - Franz Beckenbauer hat gestern vor dem Brandenburger Tor den goldenen Spielball für das Finale der Fußball-WM am 9. Juli vorgestellt. "Sicher, der Ball ist immer noch rund, da ändert sich nichts. Aber es wird ein ganz besonderes Spiel werden", sagte der Präsident des deutschen WM-Organisationskomitees. Indes zeigte sich der "Kaiser" nicht davon überzeugt, daß die deutsche Mannschaft den Ball im Berliner Olympiastadion am Finaltag treten darf: "Ich hoffe und wünsche, daß es ein Endspiel Deutschland gegen Brasilien gibt. Im derzeitigen Zustand hat die Mannschaft allerdings keine großen Chancen." Der goldene Ball für das Endspiel trägt den Namen "Teamgeist Berlin".

Erstmals bei einer WM werden alle Spielbälle mit dem Namen des jeweiligen Spielorts, den Teams, dem Spieldatum und der Anstoßzeit versehen. Insgesamt liefert ein großer Sportausrüster 2880 Bälle für Spiele und Training.

Unterdessen laufen in Berlin die Vorbereitungen auf Hochtouren: Mitarbeiter der BVG werden in Sachen Service und Freundlichkeit geschult, der Bau der Adidas-Arena vor dem Reichstag hat gestern offiziell begonnen, und die Arbeiten für die Arena des Bundestags vor dem Paul-Löbe-Haus sollen spätestens Ende des Monats losgehen.