Basketball

Nach frühem Aus: Alba Berlin muss seinen Etat reduzieren

Die Phase der Analyse der Vergangenheit ist "so gut wie abgeschlossen", sagt Marco Baldi von Alba Berlin. Was die Konsequenzen betrifft, hält sich der Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten aber bedeckt.

Personalien werden erst verkündet, wenn ein Vertrag unterzeichnet (wie bei Sven Schultze) wurde, oder wenn definitiv feststeht, dass ein Profi den Klub verlässt (wie Cemal Nalga und Dragan Dojcin).

Alles scheint auf dem Prüfstand zu stehen. Selbst einer wie Julius Jenkins, der noch einen Vertrag besitzt. "Vertrag ist Vertrag und wird von uns akzeptiert", sagt Baldi. Um aber auch klarzustellen, dass grundsätzlich alles hinterfragt werde. Einen Treueschwur gibt es jedenfalls auch in Sachen Jenkins nicht. "Es wird Veränderungen im Trainerbereich geben", erklärt Baldi, ohne Details zu nennen, außer, dass es nicht Cheftrainer Luka Pavicevic betreffe. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wird der Vertrag mit Assistenzcoach Umberto Badioli nicht verlängert.

Momentan gehe es um "Eckpfeiler". Da ist natürlich neben dem neuen Team das Budget. "Nach heutigem Stand werden wir etwas kleinere Brötchen backen", sagt Baldi mit Blick auf die kommende Saison. Durch das frühe Play-off-Aus fehlen Einnahmen aus einigen gut besuchten Heimspielen. "Zudem hat sich der Dollarkurs extrem entwickelt." Zahlen werden nicht genannt. Man darf aber von einer Etat-Reduzierung um eine halbe Million Euro auf sieben Millionen Euro ausgehen.

Sicher ist sich Baldi, "dass wir auf alle Fälle im Eurocup spielen werden", so deutet er die Zeichen von der Uleb. Vielleicht darf Alba ja sogar auf die Europaliga-Qualifikation hoffen. "Doch da weiß man noch nichts Genaues."