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London: Werbung von Germanwings zurückgezogen ++ Barcelona: Berliner Geschäftsmann unter den Opfern

Werbung von Germanwings zurückgezogen

Die Londoner Nahverkehrsgesellschaft Transport for London hat nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mehrere Dutzend großflächiger Anzeigen der deutschen Fluglinie entfernt. In den Anzeigen wurde für Flüge nach Deutschland mit dem Slogan geworben: „Get ready to be surprised“, zu Deutsch etwa: „Machen Sie sich auf eine Überraschung gefasst.“ Germanwings habe kurze Zeit nach dem Absturz am Dienstag um die Entfernung der Anzeigen gebeten, sagte ein Sprecher von Transport for London am Freitag in London. „Wir haben 65 der Werbebotschaften auf digitalen Werbewänden innerhalb einer Stunde gelöscht.“ Von den 17 weiteren Werbeplakaten seien inzwischen 15 entfernt.

Berliner Geschäftsmann unter den Opfern

Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Frankreich war nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auch ein Mann aus Berlin. Der 44-jährige Manager sei an Bord der Germanwings-Maschine gewesen, bestätigte die in Hamburg ansässige Firma Immonet der dpa. Sören W. arbeitete für eine Tochterfirma des Unternehmens. Er soll seit dem Sommer 2014 in Barcelona gelebt haben. Zuvor lebte er in Hermsdorf. W. gründete 1996 eine Softwarefirma für die Immobilienbranche. Im Sommer 2014 erwarb Immonet die Mehrheitsbeteiligung der GmbH, W. blieb Geschäftsführer. Sören W. war Mitglied im Lions Club Berlin Leipziger Platz. Der Club informierte seine Mitglieder über den Tod in einem Rundschreiben.