Anschlag

US-Außenminister gedenkt in Paris der Toten des Terrors

Neun Tage nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ in Paris haben die Fahnder weitere zwölf Menschen festgenommen.

Die Verdächtigen sollen wegen möglicher Verbindungen zu den Attentätern vernommen werden. Bei einer bewegenden Trauerfeier in Pontoise nahmen Hunderte Menschen Abschied von Stéphane Charbonnier, dem Chef des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Bei der Feier erklang die Internationale.

US-Außenminister John Kerry bat bei seinem Besuch in Paris um Verzeihung für sein Fehlen beim großen Gedenkmarsch für die Opfer der Terrorwelle. Einer der Tatorte, an denen Kerry am Freitag Kränze niederlegte, war der Supermarkt für koschere Lebensmittel. Zweite Station war das Gebäude, in dem „Charlie Hebdo“ seine Redaktionsräume hat.

Bei Protesten gegen die Mohammed-Karikatur der jüngsten „Charlie Hebdo“-Ausgabe sind im westafrikanischen Niger in der Stadt Zinder am Freitag mindestens vier Menschen getötet und 45 verletzt worden.