Barack Obama, Nicolas Sarkozy

Kopfnoten

Seit John F. Kennedy 1963 in Dallas erschossen wurde, gilt für US-Präsidenten: Sicherheit geht vor, immer und überall. Spontane Reisen sind da nicht drin. Deshalb ist es auch in Ordnung, dass Barack Obama nicht nach Paris geflogen ist. Die französische Hauptstadt, ohnehin im Schockzustand, wäre vom Secret Service komplett auf den Kopf gestellt worden. Davon hätte niemand was gehabt. Note 3

Nicolas Sarkozy stand am Sonntag beim Trauermarsch der Opfer von Paris plötzlich in der ersten Reihe. Der ehemalige französische Präsident gilt als ein Mann mit übersteigertem Ego. Und so hieß es sofort: Sarkozy hat sich nach vorne gedrängelt. „Paris Match“ hingegen schreibt, Sarkozy sei „durch die Menschenmenge nach vorn geschoben“ worden. Kann man glauben, muss man aber nicht. Note 4