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Historie des Gipfels

Initiatorin Zum ersten Integrationsgipfel lud Kanzlerin Angela Merkel im Juli 2006. Es war das Jahr, als die Rütli-Schule in Berlin-Neukölln mehr und mehr zum Symbol einer fehlgelaufenen Integrationspolitik wurde, weil dort viele Schüler mit Migrationshintergrund – häufig türkisch oder arabisch – ohne Schulabschluss die Schule verließen. Auch der Ehrenmord an Hatun Sürücü in Berlin-Tempelhof von 2005 lag nicht lange zurück. Längst war überdeutlich: Mit der Integration von Zuwanderern in Deutschland klappte es nicht gut. Also bat Merkel 86 Teilnehmer aus Politik, Kirche und Vereinen ins Kanzleramt: vom Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde bis hin zur Ausländerbeauftragten.

Arbeitsmarkt Der diesjährige siebte Integrationsgipfel befasst sich mit dem Thema der Benachteiligung von Migranten auf dem Arbeitsmarkt. Die Teilnehmerzahl hat im Laufe der Jahre zugenommen. Inzwischen sind es rund 120 Teilnehmer, darunter mehrere Minister.