Thilo Sarrazin, Wolfgang Thierse

Kopfnoten

Der frühere Finanzsenator Thilo Sarrazin nimmt wie gewohnt kein Blatt vor den Mund: Er befürchtet nun, die Berliner SPD werde sich angesichts des anstehenden Mitgliederentscheids „zerfleischen und niedermachen“. Aber das ist Blödsinn. Es wird heftige Debatten geben, ja, und am Ende einen Verlierer. Doch das ist Demokratie. Sie mag mitunter schmerzhaft sein – ist aber besser als Hinterzimmer. Note 5

Warum nur die beiden naheliegenden Kandidaten? Diese Frage wirft SPD-Urgestein Wolfgang Thierse auf. Und schlägt vor, die Suche nach einem möglichen Wowereit-Nachfolger auf ganz Deutschland auszuweiten. Prinzipiell ist ein Blick über den Tellerrand ja immer ratsam. Allerdings ist in diesem Fall nur wenig realistisch, dass ein Nicht-Berliner der Regierende Bürgermeister dieser Stadt werden kann. Note 4