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Keine Aussage per Video

Snowden Der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA Edward Snowden ist nicht bereit, sich von den Mitgliedern des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages per Videokonferenz befragen zu lassen. Das teilte der Ausschussvorsitzende Patrick Sensburg (CDU) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Mittwoch mit. Er bezog sich auf ein Schreiben von Snowdens Anwalt an den Ausschuss, in dem es heiße, Snowden stehe für eine Videovernehmung nicht zur Verfügung. Neulich hatte Snowden, der umfangreiches Material über die NSA-Aktivitäten veröffentlichte, sich geweigert, die Mitglieder des Ausschusses an seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort Moskau zu treffen. Gegen eine Befragung in Berlin gibt es hingegen starke Bedenken der Bundesregierung, aber auch der Ausschussmehrheit. Damit wird eine Befragung Snowdens immer unwahrscheinlicher.