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Exportweltmeister: China in Zahlen und Fakten

Wirtschaftslage China ist seit vergangenem Jahr größte Handelsnation der Welt und der wichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands in Asien. Vor den USA und Deutschland ist das Land Exportweltmeister. Produkte für rund 73 Milliarden Euro kamen 2013 von China nach Deutschland. Andersherum exportierte Deutschland Waren im Wert von rund 67 Milliarden Euro in das Land, dessen Bruttoinlandsprodukt 2013 bei 8,9 Billionen US-Dollar lag. Deutsche Firmen investierten in China im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Dollar. Der chinesische Außenhandel hat sich in den letzten zwölf Jahren mehr als verzehnfacht, die Exporte sind 2013 um 7,9 Prozent angestiegen, die Importe lagen bei 7,3 Prozent. Das Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft lag laut Auswärtigem Amt 2013 bei 7,7 Prozent.

Märkte Größter Absatzmarkt für chinesische Produkte waren auch im vergangenen Jahr die USA. Die Europäische Union ist der zweitwichtigste Markt für China. Ende vergangenen Jahres haben Verhandlungen über ein Investitionsabkommen zwischen China und Europa begonnen, das neben Regelungen für einen ehrgeizigen Investitionsschutz auch wichtige Marktzugangsbestimmungen enthalten soll.

Urbanisierung Rund 40 Prozent der Chinesen waren 2012 Internetnutzer, auf 100 Einwohner kamen 80 Mobilfunkverträge und 20 Festnetzanschlüsse sowie 13 Breitband-Internetanschlüsse. Die Geburtenrate lag 2012 pro Frau bei 1,66 Kindern, die Lebenserwartung für Männer liegt derzeit bei 73,9 Jahren, Frauen werden durchschnittlich 76,5 Jahre alt. Die Hälfte aller Chinesen lebte 2012 in Städten. Für die Zukunft wird erwartet, dass jedes Jahr weitere 13 Millionen Menschen in Chinas Städte ziehen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wanderarbeiter auf 269 Millionen Menschen gestiegen. Die chinesische Regierung hat auch deshalb ein großes Interesse an den deutschen Erfahrungen.

Klima und Umwelt Mit Chinas Wirtschaftswachstum gehen enorme Umweltbelastungen einher. 2013 waren große Teile des Landes lange von gesundheitsgefährdendem Smog bedeckt. Die Regierung bekennt sich zur mittelfristigen Schaffung einer „Green Economy“.