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Sperre umgehen: So geht’s

Adresse Eine Website lässt sich recht leicht blockieren, etwa durch eine sogenannte DNS-Sperre. DNS steht für „Domain Name System“, gewissermaßen das Adressbuch des Internets. Bei einer Sperre des Servers wird die vom Nutzer eingetippte Internetadresse nicht mehr in die IP-Adresse, eine lange Zahlenfolge, übersetzt. Dann wird die Seite wird nicht mehr gefunden.

Verbergen Die Netzsperren lassen sich schnell umgehen. Twitter selbst rät den Nutzern in der Türkei, ihre Tweets per SMS abzusetzen. Über sogenannte VPN-Zugänge oder Anonymisierungsdienste wie TOR können Nutzer zudem ihren Standort verbergen. Dadurch ist nicht mehr erkennbar, ob sie sich aus einem bestimmten Land, etwa der Türkei, oder von außerhalb einwählen. Die Sperre greift dann nicht mehr. Man kann aber auch auf einen anderen DNS-Server, etwa von OpenDNS oder Google ausweichen, der nicht manipuliert wurde.