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Verlustvortrag und Futures

Verlustvortrag Im Steuerbetrugsverfahren wirft die Staatsanwaltschaft FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß nun auch vor, zu Unrecht sogenannte Verlustvorträge geltend gemacht zu haben. Dabei handelt es sich um Verluste, die in früheren Steuerjahren in einer bestimmten Einkommensart – etwa bei Aktiengeschäften – angefallen sind und die in folgenden Jahren mit Gewinnen in der selben Einkunftsart steuermindernd verrechnet werden dürfen. Es ist aber unzulässig, Verluste etwa aus Devisengeschäften mit Gewinnen aus anderen Einkunftsarten – etwa Kapitalerträge – zu verrechnen.

Futures Diese Papiere sind Terminkontrakte, die festlegen, ein bestimmtes Wertpapier oder Waren in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen oder verkaufen zu können. Der Preis für Kauf oder Verkauf wird bereits bei Abschluss des Futures festgelegt. Im Prinzip handelt es sich um eine Wette auf die Wertentwicklung von Waren wie Zucker oder Öl, einer Aktie, einer Anleihe oder von Devisen. Ein Future auf Dollar könnte sehr vereinfacht so aussehen: Verkauf von 100.000 Dollar zu 74.000 Euro zum 10. Juni. Wird der Dollar am 10. Juni unterhalb dieses Wertes gehandelt, etwa bei 72.000 Euro, kann der Future-Besitzer am Markt 100.000 Dollar zum Marktpreis kaufen und für 74.000 Euro an den, der den Future ausgegeben hat verkaufen und macht 2000 Euro Gewinn. Futures selbst werden auch an der Börse gehandelt.