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Zur Person: Doris Dörrie

Anfänge Doris Dörrie wurde am 26. Mai 1955 in Hannover geboren. Nach dem Abitur ging die Tochter eines Arztes für zwei Jahre in die USA und studierte Schauspiel und Film am Drama Department der University of the Pacific in Stockton (Kalifornien). Außerdem besuchte sie in New York die New School for Social Research. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, jobbte sie unter anderem als Filmvorführerin im Goethe House. Als sie nach Deutschland zurückgekehrt war, studierte sie in München an der Hochschule für Fernsehen und Film.

Erfolge Ihr erster großer Film wurde 1983 „Mitten ins Herz“, der als deutscher Beitrag auf dem Filmfestspielen in Venedig lief. Zwei Jahre später kam ihre Komödie „Männer“ in die deutschen Kinos, rund fünf Millionen Menschen sahen den Film mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht in den Hauptrollen. 1988 entstand „Ich und Er“, Produzent ist Bernd Eichinger. In der Folgezeit brachte sie im Schnitt alle zwei Jahre einen neuen Film heraus. Außerdem ist sie eine erfolgreiche Buchautorin.

Privat 1987 hatte Dörrie den Kameramann Helge Weindler geheiratet. Weindler starb 1996 an einer Hirnhautentzündung. Heute ist sie mit dem Produzenten Martin Moszkowicz zusammen.

Ehrungen Dörrie wurde unter anderem mit dem Max-Ophüls-Preis, dem Filmband in Gold, und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Spaziergang Treffpunkt war Friedrichstraße Ecke Schiffbauerdamm, die Spree entlang bis Hauptbahnhof. Dann am Reichstagsufer zurück.