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Airport vor Gericht

Verfahren Die Schwierigkeiten mit dem Bau sind nicht die einzigen Unannehmlichkeiten für das Projekt BER. Der Streit über den künftigen Flughafen BER, und indirekt auch über TXL, wird weiter auch vor Gericht ausgefochten. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) wird in diesem Jahr gleich drei Verfahren zum Flughafen führen. Schon im Vorjahr befassten sich die Richter mit dem Flughafen-Komplex.

Ludwigsfelde Zunächst verhandelt das in Berlin ansässige Obergericht beider Länder am 4. und 5.März über die Klage der Stadt Ludwigsfelde gegen vorgesehene An- und Abflugrouten, teilte OVG-Präsident Joachim Buchheister am Freitag mit.

Wildau Am 9. und 10. April gehe es dann um die Klage der Gemeinde Wildau, der Stadt Königs Wusterhausen und von Privatleuten ebenfalls gegen die Flugrouten. Auch in diesen Fällen halten die Kläger die Strecken für rechtswidrig und wenden sich gegen Lärmbelastungen.

Tegel Im Juni stehen dann Klagen von Anwohnern des Flughafens Tegel auf dem Programm. Die Berliner verlangen eine Entschädigung für den zunehmenden Lärm am alten Flughafen. TXL wird so lange in Betrieb bleiben, bis der BER öffnet.