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Kirche statt Eisfabrik

Umzug Sie schlafen im Seminarraum der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Kreuzberg, auf Feldbetten, die das Rote Kreuz bereitgestellt hat. Bis Montag können die Bulgaren, die früher illegal in der Eisfabrik in Mitte lebten, an der Zossener Straße bleiben. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hatte die Unterbringung in den Kirchenräumen Donnerstag organisiert. Die Bulgaren und Unterstützer waren in die Landesbehörde gezogen, um eine dauerhafte Bleibe zu fordern.

Lösung „Wir arbeiten an einer Lösung für die weitere Unterbringung“, sagte Czajas Sprecherin Constanze Frey. „Wir besprechen das jetzt mit den Bezirken, weil sie formal dafür zuständig sind.“ Die Senatsverwaltung habe eine Namensliste mit 34 Personen bekommen. „Je nach Geburtsmonat ist ein anderer Bezirk zuständig.“ Doch die Bulgaren wollen zusammen untergebracht werden.