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Das Outing prominenter Sportler

Immer noch ist für Sportler das Klima zum öffentlichen Bekenntnis ihrer Homosexualität schwierig. Eine Zusammenstellung:

Orlando Cruz Der Puerto Ricaner wollte als erster offen schwuler Boxer Weltmeister werden. Seinen WM-Kampf im Oktober 2013 gegen den Mexikaner Orlando Salido verlor er jedoch. Cruz hatte im Oktober 2012 sein Coming-out.

Tom Daley Der britische Wasserspringer enthüllte seine Liebe zu einem Mann Anfang Dezember 2013 im Internet: „Ich habe jemanden getroffen, der mich so glücklich gemacht hat, der mir Sicherheit gegeben hat. Und dieser Jemand – war ein Mann.“

Greg Louganis Der Wassersprung-Olympiasieger aus den USA hatte kurz vor den Spielen in Seoul die HIV-Diagnose erhalten, dies aber zunächst verschwiegen. Erst 1994 bekannte er sich öffentlich zu seiner Homosexualität. Seither setzt er sich als Botschafter der Gay Games gegen Diskriminierung von homosexuellen Sportlern ein.

Justin Fashanu Der britische Fußballer war 1990 der erste aktive Profi, der sich outete. Acht Jahre später erhängte sich der 37-Jährige nach einer regelrechten Hetzjagd in einer Garage.

Robbie Rogers Anfang 2013 outete sich der Fußballer und gab seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Am 27. Mai gab er für Los Angeles Galaxy in der 77. Minute sein Comeback.

Brian Boitano Der Eiskunstlauf-Olympiasieger outete sich im Dezember 2013, zwei Tage nach seiner Berufung in die US-Delegation für die Winterspiele in Sotschi. „Ich bin ein Sohn, ein Bruder, ein Onkel, ein Freund, ein Sportler, ein Koch, ein Autor. Und schwul zu sein ist nur ein weiterer Teil von mir“, hieß es in einer von „USA Today“ veröffentlichten Stellungnahme.