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Stimmen zum Wahlkampf II

„Ich musste mich wieder sehr wundern, wie man TV-Spots bringen kann, in denen der Name der Partei nicht genannt wird. Durch die Stimme hat man zwar schnell eine Vermutung. Aber um Klarheit zu schaffen, kann der Sprecher doch bitte den Namen seiner Partei nennen. Radiospots sind da für mich viel barrierefreier.“ Daniela Schulte, blinde Paralympics-Siegerin

„Wahlkampf kann lebendiger und näher am Menschen sein, als er das dieses Mal war. Die Parteien haben sich die Themen gegenseitig gemopst, das war wenig packend. Und die Fernsehduelle waren so bemüht ausgewogen, dass es an Loriot erinnerte“ Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg

„Der Wahlkampf erinnert mich an den Sängerkrieg auf der Wartburg, wie ihn Wagner im ,Tannhäuser‘ beschreibt: Zuerst hört noch jeder zu, was der andere zu sagen hat, aber am Ende schreien alle durcheinander – und man hat Mühe, die Differenzen herauszuhören“ Dietmar Schwarz, Intendant der Deutschen Oper Berlin

„Wenn ein Wahlkampf mehr Verwirrung als Vertrauen schaffen soll, ist in diesem Jahr die Rechnung aufgegangen“ Marco Müller, Sternekoch der Weinbar Rutz