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Sandsäcke als effektive Fluthelfer

Sandsack Er ist der Klassiker unter den Fluthelfern. Sein Erfolgsrezept – schlichte Eleganz, kombiniert mit praktischer Handhabung. „Optimal ist der klassische Sack aus Jute“, sagte Richard van Hazebrouck aus der Zentrale des THW in Bonn. Das Material sei rutschfest, und gefüllt mit Sand schmiege sich der Sack nahezu perfekt an jede Umgebung an. „Es ist eine wunderbar lückenlose Dichtung.“ .

Sachsen Wie begehrt der kleine, etwa 15 bis 20 Kilogramm schwere Helfer in der Not ist, bemerkt in diesen Tagen auch das vom Hochwasser getroffene Sachsen. Sandsäcke seien in Deutschland gefragt, erklärte der Hochwasserexperte im Umweltministerium in Dresden, Martin Socher. „Der Markt ist eng.“ In Sachsen seien noch 3,6 Millionen Säcke vorrätig. Die würden die Helfer allerdings auch alle brauchen.

Brandenburg Die vom Hochwasser in Brandenburg betroffenen Landkreise haben bislang rund 1,57 Millionen Sandsäcke vom Landeskatastrophenschutzlager Beeskow angefordert. Wie das Hochwasser-Krisenzentrum in Potsdam mitteilte, wurden Vlies und Folien zum Abdecken und Sichern der Deiche ausgeliefert und 700 Betten bereitgestellt.