Helfer

Susann Grothe: „Ich bin nicht nervös, weil wir als Team gut vorbereitet sind“

Schon seit acht Jahren arbeitet die Reinickendorferin Susann Grothe (49) ehrenamtlich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Doch am Sonnabend startete sie zu ihrem ersten Einsatz in einem Hochwassergebiet. Zusammen mit 14 weiteren Berlinern fuhr sie mit einer Feldküche, zwei Lkw und einem Mannschaftstransportwagen von Berlin nach Magdeburg. Dort spitzte sich die Lage am Sonnabend besonders zu. Schon am Morgen stieg der Pegel der Elbe in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt auf 7,30 Meter – und in der Stadt bereitete man sich auf die größte Flut in der Geschichte Magdeburgs vor.

„Nervös bin ich nicht, weil wir uns als Team gut vorbereitet haben“, sagte die Museumsangestellte Grothe, die als Feldköchin die Helfer in Magdeburg unterstützen soll. „Alles, was wir für den Einsatz benötigen, ist in unserer Feldküche.“ Am ersten Abend im Krisengebiet wird es Bohneneintopf und Nudelsuppe geben. Laut Einsatzplan soll ihr Team Montagmorgen zurück nach Berlin fahren. Insgesamt müssen im Gebiet rund um Magdeburg 1200 Einsatzkräfte von Verpflegungsteams und Einheiten mehrerer Hilfsorganisationen versorgt werden.