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Stephan Senftleben: „Das ist meine Art, anderen Menschen zu helfen“

Eigentlich würde sich Stephan Senftleben in diesen Tagen um seine einjährige Tochter kümmern, aber wegen des Hochwassers musste er eine Pause in seiner Elternzeit einlegen.

Mit 70 Kollegen aus mehreren Freiwilligen Feuerwehren ist der 42-Jährige am Sonnabend von Berlin nach Magdeburg gefahren. In den nächsten 72 Stunden werden sie Sandsäcke auf einen Deich stapeln. „Das ist harte körperliche Arbeit“, sagt Senftleben. „Aber das mache ich gern.“

Senftleben ist schon viele Jahre als Feuerwehrmann tätig. Er arbeitet bei der Werkfeuerwehr der Bayer HealthCare Pharmaceuticals AG. Und er engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wedding, leitet eine von vier Katastrophenschutzeinheiten in Berlin. Nun leitet er auch den Einsatz in Magdeburg. „Die Lage ist recht kritisch“, sagt er. „Ich werde aufpassen, dass meine Leute gesund nach Hause kommen.“

Unterstützung bekommt Senftleben von seiner Frau und seinen Schwiegereltern. Sie kümmern sich in den nächsten Tagen um die Tochter. Stephan Senftleben: „Mit meiner Hilfe will ich einen kleinen Beitrag leisten, dass es den Menschen hier in dieser schwierigen Situation besser geht.“