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Steffen Andres: „Wir bleiben so lange hier, wie wir gebaucht werden

Steffen Andres ist ein waschechter Reinickendorfer. Seit November 1989 ist der 41 Jahre alte Berliner beim technischen Hilfswerk.

Seine Lebensgefährtin ist zu Hause geblieben wie auch die neun Jahre alte Tochter. „Sementa war traurig. Doch wenn ich zurück bin werde ich ihr Bilder vom Einsatz hier in Mühlberg zeigen und erklären, wie wir hier gearbeitet haben“, sagt der gelernte E-Monteur. Erschöpft vom nächtlichen Einsatz am Deich sitz er am Sonnabendvormittag auf eine Bank des Einsatzstützpunktes in Weinberge nahe Mühlberg und genießt die kurze Pause bis es am Nachmittag wieder heißt, Sandsäcke per Boot an die aufgeweichten Deichabschnitte zu transportieren. Indes sind seine Gedanken immer wider zu Hause. Denn seine Lebensgefährtin ist beim Deutschen Roten Kreuz und besucht an diesem Wochenende einen Lehrgang. „Ich bin wie die anderen hier im Trupp ein echter Technikfreak und insofern sind wir eine verrückte Truppe“, sagt er mit einem Lächeln auf den Lippen. Wie lange er hier in Mühlberg sein wird, kann er noch nicht sagen. „Wir bleiben so lange, wie wir zur Sicherung der Deiche gebraucht werden.“