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Zur Person: Kristiina Poska

Anfänge Kristiina Poska wurde 1978 in der estnischen Kleinstadt Türi geboren. Ihre Mutter ist Schwimmtrainerin, Kontakte zur Musik hatte sie über die Schallplattensammlung ihres Großvaters. Im Alter von sechs Jahren fing sie an, Klavier zu spielen. Sie sang auch als Mezzosopran im Chor und sammelte erste Erfahrungen als Dirigentin.

Ausbildung Am Alter von 14 Jahren besuchte sie eine Musikklasse, zuvor war sie in einer Klasse mit dem Schwerpunkt Mathematik. Ab 1998 studierte sie Chordirigat an der Musikhochschule in Tallinn. Sie gründete einen eigenen Chor „Nimeta“ (Namenlos). Im Jahr 2003 zog sie nach Berlin und studierte an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Orchesterdirigat.

Karriere Nach Konzerten mit dem Neuen Symphonieorchester Berlin und den Brandenburger Symphonikern wurde sie 2006 Chefdirigentin der „Cappella academica“ an der Humboldt-Universität. 2010 leitete sie eine „Boheme"-Produktion an der Neuköllner Oper. Es folgten internationale Engagements. 2010 debütierte sie an der Komischen Oper mit Verdis „La Traviata“. 2012 holte sie Intendant Barrie Kosky als Kapellmeisterin dort hin, im selben Jahr produzierte Poska „Die sieben Todsünden“ von Bertolt Brecht. Poska hat viele Preise gewonnen, darunter als erste Frau den Deutschen Dirigentenpreis 2013.

Spaziergang Wir haben uns am Großen Stern vor der Siegessäule getroffen. Von dort liefen wir erst in das Café am Neuen See. Nach einer Pause ging es weiter durch den Park zur Straße des 17 Juni, durch den Englischen Garten bis zur S-Bahnstation Bellevue.