Spundwände

Mobiler Schutz vor Hochwasser

Mobile Wände für den Hochwasserschutz sind zwar teuer, aber bieten nach Meinung eines Hochwasserexperten ein hohes Maß an Sicherheit.

Köln hatte als erste Stadt in Deutschland 1984 mobile Wände angeschafft, die oft auch Spundwände genannt werden. Elf Kilometer kosteten die Stadt elf Millionen Euro. Die Hochwasserschutz-Wände können nicht überall aufgebaut werden. Da sie hohen Druck aushalten müssen, brauchen sie ein Fundament. Die Wände bestehen aus hohlen Aluminiumbalken, die in der Regel 15 Zentimeter dick und zwei Meter lang sind. Die Balken werden in einem U-Profil aus Eisen aufeinandergesetzt. Durch den Wasserdruck werden die Dichtungen an das Profil und an den Boden gedrückt. Gleichzeitig kann Wasser durch kleine Spalten in die Balken strömen. Dieses Wasser bringt Gewicht auf die Aluminiumbalken, damit diese stabil stehen.