NSU-Terrorprozess

Mörderische Spur des Terrors: Zehn Tote, 23 Schwerverletzte

Zwischen 2000 und 2007 sollen die NSU-Mitglieder zehn Menschen umgebracht haben. Hinzu kamen zwei Sprengstoffanschläge mit 23 Verletzten.

9. September 2000, Nürnberg: Der türkische Blumenhändler Enver Simsek, 38, wird beim Arbeiten erschossen.

13. Juni 2001, Nürnberg: Der Türke Abdurrahim Özüdogru, 49, stirbt in seiner Änderungsschneiderei.

27. Juni 2001, Hamburg: Der türkische Händler Süleyman Tasköprü, 31, stirbt durch mehrere Kopfschüsse in seinem Lebensmittelladen.

29. August 2001, München: Der türkische Gemüsehändler Habil Kilic, 38, wird in seinem Geschäft erschossen.

25. Februar 2004, Rostock: Die Rechtsterroristen töten den türkischen Imbissverkäufer Mehmet Turgut, 25.

9. Juni 2004, Köln: Die Terroristen zünden eine Nagelbombe vor einem türkischen Friseursalon. 22 Menschen werden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

9. Juni 2005, Nürnberg: Ismail Yasar, 50, wird in seinem Döner-Imbiss getötet.

15. Juni 2005, München: Der Grieche Theodoros Boulgarides, 41, stirbt durch drei Kopfschüsse in seinem Schlüsseldienst-Laden.

4. April 2006, Dortmund: Mundlos und Böhnhardt töten den türkischstämmigen Kioskbetreiber Mehmet Kubasik, 39.

6. April 2006, Kassel: Halit Yozgat, 21, stirbt durch Schüsse in seinem Internet-Café.

25. April 2007, Heilbronn: Die Polizistin Michèle Kiesewetter, 22, wird erschossen, ihr Kollege, 24, überlebt schwer verletzt.