Serie: Unsere Mütter, unsere Väter

Eine fiktive Geschichte von fünf Freunden

Vom heutigen Sonntag an sendet das ZDF den Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“: die fiktive Geschichte von fünf Freunden, die sich in den Wirren des Krieges verlieren.

Wilhelm, sein schöngeistiger Bruder Friedhelm, Charlotte, Viktor und Greta treffen sich im Berlin des Sommers 1941, um Abschied zu nehmen. Wilhelm und Friedhelm müssen an die Ostfront, Charlotte wird freiwillig gemeldet als Krankenschwester folgen. Schon Weihnachten 1941 wollen sie sich wieder in Berlin treffen. Doch es kommt anders.

Der Spielfilm gilt, auch wegen seiner schonungslosen Bilder, als neuer Weg, im Fernsehen deutsche Vergangenheit zu schildern. Produziert wurde der Film von Nico Hofmann, 53, der schon mit Filmen wie „Stauffenberg“, „Dresden“, „Die Flucht“ oder „Rommel“ zeigte, dass deutsche Geschichte zur besten Sendezeit erfolgreich erzählt werden kann. „Unsere Mütter, unsere Väter“ nennt der Produzent „eine sensible, kritische Hommage an die Generation meiner Eltern, die nachdrücklich durch das Kriegsgeschehen geprägt wurde“. Der Film gehört zu den aufwendigsten Produktionen in der 14-jährigen Geschichte von Hofmanns Produktionsfirma Teamworx. Diese zählt mit 240 Filmen zu den erfolgreichsten und produktivsten der Branche.

Hofmanns sogenannte Event-Produktionen, die oft mehrere Teile haben, veränderten die deutsche Fernsehlandschaft nachhaltig. Oft werden sie in Zusammenhang mit einem Themenabend gezeigt. Auch in diesem Fall schließen sich an die erste und dritte Folge historische Dokumentationen an. Nico Hofmann, Autor, Regisseur und Produzent, ist Sohn eines Journalistenehepaars. Er wuchs in Mannheim auf, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München und sammelte nebenbei erste praktische Erfahrungen als Regieassistent bei Dieter Dorn.

Schon sein erster Film war preisgekrönt. Heute gilt Hofmann als der deutsche „Film-Tycoon“ schlechthin. Er ist bekannt als Workaholic, der sich bestens mit den Stoffen seiner Filme auskennt – und mit den Schauspielern, mit denen sie besetzt werden. Nur eine Seite des Filmgeschäfts lässt er, so heißt es, meist links liegen: die ausschweifenden Partys. Er arbeitet lieber oder absolviert, wenn es seine knappe Zeit zulässt, sein Fitnessprogramm.

Sendetermine „Unsere Mütter, unsere Väter“ läuft am 17., 18. und 20. März jeweils um 20.15 Uhr im ZDF