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Zur Person: Hanns Zischler

Anfang Hanns Zischler wurde am 18. Juni 1947 in Nürnberg geboren. In Langenaltheim, rund 80 Kilometer entfernt, wuchs er auf. 1968 ging er nach Berlin.

Schauspieler Seinen ersten großen Auftritt hatte er 1970 in Wim Wenders’ Film „Summer in the City“. Von 1976 an spielte er eigentlich jedes Jahr in einem Leinwandwerk. Regisseure wie Peter Lilienthal, Claude Chabrol, István Szabó und Steven Spielberg filmten mit ihm.

Schriftsteller Vor einigen Jahren entdeckte er im Naturkundemuseum einen verwaisten Koffer. Er gehörte dem Forschungsreisenden Arnold Schultze. Über den Inhalt und den Sammler hat Zischler das Buch „Der Schmetterlingskoffer“ geschrieben. Auch schön ist die ungewöhnliche Begegnung mit einer Maus, davon erzählt er in „Lady Earl Grey“. Sein neues Buch „Berlin ist zu groß für Berlin“ (Galiani, 22,99 Euro) präsentiert Hanns Zischler an diesem Sonntag um 11 Uhr im Cinema Paris, Kurfürstendamm 211 (Eintritt: 10 Euro).

Sammler Seit fast 40 Jahren hebt er Orangenpapiere auf. „Eine große Leidenschaft, die ich mit einigen anderen teile.“ Sein letztes sehr schönes Motiv, ein Storch, der ein Baby trägt, fand er vor einigen Tagen, als er einen Obsthändler fragte, ob er nur die Papiere der eingewickelten Orangen haben könne.

Spaziergang Startpunkt war das Haus des Rundfunks in der Masurenallee. Von dort aus ging es über den Theodor-Heuss-Platz in die Ahornallee, dann zum Branitzer Platz. Weiter zum Brixplatz bis zu unserem Ziel am Steubenplatz.