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Ausstellung und Buch

Stadt Rixdorf 1899 erhielt Rixdorf, mit damals rund 255.000 Menschen das größte Dorf Preußens, das Stadtrecht.

1912 wurde die Stadt Rixdorf in Neukölln umbenannt – vor allem, um das schlechte Image der Stadt im Kaiserreich abzuschütteln. Der Gassenhauer „In Rixdorf is Musike“, zu dem ein Engtanz, der Schieber, getanzt wurde, hatte die Stadt einst zum Inbegriff frivoler Unterhaltung gemacht. Die Selbstständigkeit der Gemeinde endete dann bereits 1920, als Neukölln als einer von 20 Bezirken nach Groß-Berlin eingemeindet wurde.

Ausstellung „50 Jahre Werkstatt Rixdorfer Drucke“ lautet der Titel der Jubiläums-Ausstellung, die vom 28.Februar bis 31.März im Haus am Lützowplatz zu sehen ist. Dort hatten die Rixdorfer vor 48 Jahren ihre erste große Ausstellung. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von elf bis 18 Uhr.

Buch Die Andere Bibliothek hat den Sonderband „Die Druckwerkstatt der Dichter: Rixdorfer Wort- und Bilderbögen“ herausgegeben. 448 Seiten, gestaltet von Barbara Kloth. Der Einführungspreis liegt bis 30.April bei 79 Euro, danach 99 Euro (ISBN: 9783847700111).