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Erste Gründerzeit

Anfänge Stärker gewachsen als in dem halben Jahrhundert vor dem Ersten Weltkrieg ist Berlin niemals: Zwischen 1863 und 1913 vervierfachte sich die Zahl der Menschen, die auf dem ungefähren Gebiet des heutigen Landes lebten. Diese 50 Jahre waren Berlins erste Gründerzeit. Die in dieser Zeit in der preußischen, bald deutschen Hauptstadt entstehende Industrie brauchte dringend zusätzliche Arbeitskräfte.

Maschinenbau Motor des Aufschwungs war die Industrialisierung. Obwohl die Stadt keine nennenswerten Bodenschätze hatte, sondern Kohle und Stahl aus Schlesien und dem Ruhrgebiet importieren musste, siedelten sich zahlreiche Maschinenbauunternehmen an.

Feuerland In „Feuerland“, wie der Berliner Volksmund das Areal in der Oranienburger Vorstadt zwischen Invalidenstraße und dem späteren Humboldthain nannte, waren um 1855 mehr als 30 Firmen mit fast 4000 Arbeitern beschäftigt. Einige Jahre später wurde der Raum zu eng: Einige Firmen mussten ihre Herstellung in andere Gebiete verlegen.

( sfk )