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Zur Person: Horst Evers

Ausbildung Horst Evers wurde am 8. Februar 1967 in Evershorst bei Diepholz geboren. 1987 zog er nach Berlin. Jobbte als Nachhilfelehrer, Taxifahrer und Eilzusteller. An der Freien Universität studierte er erst Publizistik, wechselte nach einem Jahr. Der Grund: "Die Publizisten waren außerhalb in Lankwitz untergebracht. Und mit dem Bus brauchte man von der Rostlaube eine Stunde zu deren Seminaren. Um ehrlich zu sein, wollte ich diesen Weg nicht mehr fahren. Ich habe aus Faulheit Publizistik aus meinem Studium rausgewählt." Er studierte dann auf Lehramt, wollte Studienrat für Deutsch und Sozialkunde werden. Aber auch dieses Studium brach er ab. "Alles, was man in überschaubarer Intensität machen konnte, hatte ich gemacht. Dann kam ich in den Bereich, wo das Studium wirklich Arbeit machte, mit Staatsexamen und Referendariat. Und ich musste feststellen, dass ich mit Schreiben und Auftritten zwei bis drei Jahre hätte aufhören müssen."

Kabarett und anderes Seine ersten Auftritte hatte Evers im Germanistik-Café der FU. Erste Texte veröffentlicht er in der Zeitschrift "Salbader". 2008 bekommt er den Deutschen Kleinkunstpreis. Bei seinen Auftritten, zurzeit mit dem Programm "Großer Bahnhof", trägt Evers, quasi als Markenzeichen, ein rotes Hemd. Er hat auch zahlreiche Bücher mit seinen Geschichten veröffentlicht. Zuletzt erschien sein erster Kriminalroman "Der König von Berlin".

Privates Evers lebt mit seiner Freundin und seiner Tochter in Kreuzberg.

Spaziergang Von der Kreuzbergstraße in die Großbeerenstraße, rechts in die Hagelberger Straße. Dann durch Riehmers Hofgarten zur Yorckstraße, rechts in die Möckernstraße und durch die Hornstraße.