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Babyboom nach Sturm?

Legende Überflutungen, Schneestürme, flächendeckender Stromausfall: Immer wieder heißt es, dass neun Monate nach Katastrophen mehr Babys geboren würden. Neun Monate nach den beiden spektakulären New Yorker Blackouts von 1965 und 1977 berichteten die Medien beispielsweise über Kreißsäle, in denen es dreimal so viele Geburten gegeben haben soll wie zuvor.

Zahlen Statistiker jedoch sagen, dass sich daraus kein allgemeiner Babyboom ableiten lasse. Ausreißer an einzelnen Krankenhäusern seien etwas völlig Normales. Die Gesamtstatistik für den jeweils infrage kommenden Geburtenzeitraum habe keine ungewöhnlichen Abweichungen ergeben. Dasselbe gilt für das Schneechaos, das Ende 2005 das Münsterland tagelang lahmlegte.