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Vom Hurrikan zum Wintersturm

Schneefall Nach den verheerenden Sturmschäden an der Ostküste der USA zieht Wirbelsturm „Sandy“ weiter in Richtung Norden. Dabei schwäche sich der Sturm nur langsam ab, so ein Meteorologe des TV-Senders CNN. Auch am Dienstag gab es demnach Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde. In den Höhenlagen der Appalachen fiel Schnee. Größere neue Sturmschäden wurden aber nicht mehr gemeldet.

Kaltluft Bereits am Montagabend hatte das Nationale Hurrikan-Zentrum Wirbelsturm „Sandy“ ein anderes „Etikett“ gegeben: Er sei kein Hurrikan mehr, also kein tropischer Wirbelsturm über warmen Gewässern, sondern ein Winterzyklon, der seine Energie aus kalter Luft aus Nordkanada erhält.

Reaktoren Unterdessen wurden in den USA zwei Atomreaktoren abgeschaltet. Bei einem Kraftwerk am Delaware River im Staat New Jersey seien vier der sechs Wasserkreislaufpumpen ausgefallen, teilte der Betreiberkonzern zur Begründung mit. Im Staat New York wurde ein Reaktor am Hudson River heruntergefahren, wie die Betreiberfirma mitteilte. Grund seien „Probleme des externen Stromnetzes“.