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Wahlsystem von 1789

Wahlmänner Bei der Wahl am 6. November stimmen die Menschen in den USA nicht direkt über ihren Präsidenten und seinen Stellvertreter ab. Vielmehr entscheiden sie gemäß der Verfassung von 1789 nur über die Wahlmänner und -frauen ihres Bundesstaates, die dann an ihrer Stelle den Staatschef und seinen Vize küren. Für den Einzug ins Weiße Haus muss ein Kandidat 270 Stimmen von 538 erhalten. Die Zahl der Wahlmänner für die Bundesstaaten spiegelt ihre jeweilige Bevölkerungsstärke wider. Kalifornien etwa verfügt über 55, das kleine Delaware dagegen nur über drei Vertreter. Mit Ausnahme von Maine und Nebraska bekommt der Kandidat mit den meisten Stimmen alle Wahlmänner aus dem Bundesstaat zugesprochen – egal, wie knapp die Mehrheit ausfällt.