Chronik

Friedensnobelpreis für die EU

Das norwegische Nobelkomitee würdigt den „erfolgreichen Kampf für Frieden und Versöhnung, für Demokratie sowie die Menschenrechte“. Es ist die Belohnung für ein Wunder – und gleichzeitig Ansporn, weiter daran zu glauben

1957 Bundeskanzler Konrad Adenauer (l.) und Walter Hallstein, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, unterschreiben die Römischen Verträge

1972 Großbritanniens Premier Edward Heath unterzeichnet die Beitrittsurkunde. Auch Irland und Dänemark werden 1973 EG-Mitglied

1986 Einheitliche Europäische Akte, mit der ein einheitlicher europäischer Binnenmarkt beschlossen wird

1992 Hans-Dietrich Genscher (l.) und Theo Waigel unterzeichnen Vertrag zur Wirtschafts- und Währungsunion in Maastricht

1998 Bundeskanzler Helmut Kohl (l.) zur Gründung der Europäischen Zentralbank mit deren Präsident Wim Duisenberg und dessen Frau

1999 Bei einer Silvesterparty in Brüssel wird die Einführung der gemeinsamen Währung Euro in elf Ländern gefeiert

2004 Bundeskanzler Gerhard Schröder (r.) stößt mit den Ministerpräsidenten aus Tschechien und Polen auf EU-Erweiterung an

2005 Die Franzosen lassen die EU-Verfassung in einer Volksabstimmung durchfallen, 54,5 Prozent stimmen mit Nein

2007 Mit einem Feuerwerk wird am 25. März der 50. Geburtstag der EU am Brandenburger Tor gefeiert. Seit Januar hat die EU 27 Mitglieder

2007 Bundeskanzlerin Angela Merkel hilft Grenzpolizisten, die Schranke der deutsch-polnischen Grenze bei Zittau zu öffnen

2010 Griechenlands Premier Georgios Papandreou stellt im Zuge der Eurokrise einen Hilfsantrag für sein verschuldetes Land