Info

Zur Person: Sigrid Nikutta

Aus Bielefeld Geboren wird Sigrid Evelyn Nikutta am 1. April 1969 im heute polnischen Szczytno in den Masuren. Dann ziehen die Eltern in die Nähe von Bielefeld, wo sie ihr Abitur macht - unterbrochen von einem vierwöchigen Austausch in Burkina Faso. In Bielefeld studiert sie von 1988 bis 1993 Psychologie und Pädagogik. Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelt sie in einem mittelständischen Unternehmen in Westfalen, bevor sie zur Deutschen Bahn wechselt.

Zur Bahn Mit 27 Jahren geht sie nach Dresden und leitet eine Fortbildungs-Abteilung mit 60 Mitarbeitern. Zwei Jahre später wird sie nach Frankfurt befördert, und geht dann für die Bahn-Tochter Schenker nach Duisburg und im Jahr 2004 nach Mainz. Ihre erste Vorstandsposition übernimmt sie 2009 im polnischen Zabrze in der Abteilung Ganzzugverkehr. "Nebenbei" schreibt sie von 2006 bis 2009 ihre Doktorarbeit zum Thema: "Mit 60 im Management - Vorstand oder altes Eisen?"

Nach Berlin Nachdem sie am 1. Oktober 2010 nach einem harten Bewerbungsverfahren Vorstandschefin wird, erhöht sie die Zahl der Überwachungskameras, die Kundenzufriedenheit - und die Fahrpreise zweimal. Bis 2016 will sie eine Milliarde Fahrgäste pro Jahr befördern und für die BVG-Finanzen eine Schwarze Null. Sie wohnt mit ihrem Mann und den vier Kindern in Biesdorf, fährt täglich mit Bus und Bahn ins Büro.

Der Spaziergang Die Route führt von der Baustelle an der Rathausstraße über Unter den Linden und die Friedrichstraße bis zum Pariser Platz, von dort mit der "Stummel-U-Bahn" zum Hauptbahnhof.